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Wir sind dabei!

"Danke für Ihre Unterstützung"
Tanja Gutmann und Gilles Tschudi

Geissenbotschafter

Michel Müller

«Die Geissenmaschine erinnert mich daran, dass es auch mal Geduld braucht, um etwas zu bewirken. Gerade hier an der Zürcher Bahnhofstrasse, wo alles kurzlebig ist, und viele Menschen schnell Geld ausgeben, da steht diese Maschine doch ganz im Gegensatz dazu: Sie zeigt, wie man mit Geld, eben einer Starthilfe, etwas bewirken und in Gang setzten kann, das Zeit braucht, um sich zu entwickeln, langlebig ist und zukunftsorientiert.»

Michel Müller, Kirchenratspräsident der reformierten Kirche Kanton Zürich

Corine Mauch

«Für die entwickelten Länder gilt in mancher Hinsicht, weniger wäre besser. Es geht darum, dass wir weniger Ressourcen verbrauchen und die Umwelt weniger verschmutzen. In den Ländern des Trikont aber gilt, mehr wäre besser. Mehr Ressourcen, mehr Effizienz beim Ressourceneinsatz, mehr sauberes Wasser, mehr Bildung und mehr persönliche Freiheit. Die Aktion "Gib e Geiss" ist für viele Menschen in den armen Ländern des Südens ein grosser Schritt zu einem besseren Leben. Ein kleiner Beitrag von uns und eine Familie im Süden hat - beispielsweise dank einer eigenen Ziege - mehr zum Leben. Darum unterstütze ich die HEKS-Aktion "Gib e Geiss".»

Corine Mauch, Stadtpräsidentin Zürich

Gilles Tschudi

«Letzten Sommer habe ich HEKS-Projekte in Bangladesch besucht. Die Reisbauern machten den Eindruck, dass sie Freude haben an ihrer Arbeit und überzeugt sind von dem, was sie tun. 

Das war nicht immer so: In den 70er Jahren entstanden Monokulturen aus  ochgezüchteten Reissorten.
Der Kauf der nötigen Düngemittel und Pestizide trieb viele Bauern in die Schuldenfalle; Hunger und Abhängigkeit waren die Folgen.

Mit naturnaher Landwirtschaft haben sich die Reisbauern nach und nach von ihren Schulden befreien
und ihre Lebensgrundlagen wieder sicherstellen können.»

Tanja Gutmann

«Der Tod ihres Mannes hat Renu Begum in die Armut getrieben; sie musste das Land verpfänden, um ihre Familie durchzubringen. Dank einer Geiss ist sie schliesslich wieder zur Landbesitzerin geworden und kann so viel anpflanzen, wie ihre Familie zum Über - leben benötigt.

In vielen Gesellschaften ist der Stellenwert einer Frau sehr tief; erst recht, wenn sie ohne Mann ist. Deshalb finde ich es richtig, dass die Geissen vorwiegend an allein stehende Frauen abgegeben werden.»

Caroline Rasser

«In Bangladesch werden immer häufiger ganze Ernten durch heftige Regenfälle
oder Wirbelstürme vernichtet; den Menschen bleibt dann nur noch Hunger. Darum ist es wichtig, dass Kleinbauernfamilien nicht nur auf ein Produkt wie z.B. Reis setzen, sondern verschiedene Einnahmequellen haben.

Die Geiss ist für eine Familie ein stabiler Wert für schlechte Zeiten. Sie bringt bares Geld, das die Witwe sparen und wieder investieren kann. Zum Beispiel in die Ausbildung der Kinder. Mit 30 Franken für eine Geiss kann ich also zu einer besseren Zukunft für die Kinder in Bangladesch beitragen, und das finde ich super.»

Guy Morin

"Die Erde könnte bekanntlich zweimal die ganze Menschheit ernähren. Trotzdem leiden weltweit 850 Millionen Menschen Hunger. Diesen Zustand müssen wir mit gemeinsamer Kraft überwinden. Eine ökologisch angepasste Landwirtschaft bewirkt überall auf der Welt stabilere Ernten. Und sie ermöglicht den Menschen das Leben ohne Hunger. HEKS geht diesen Weg."
Guy Morin,
Regierungspräsident, Kanton Basel-Stadt

 
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